Kommunalwahl-Programm der FDP Ronneburg

Kommunalwahlprogramm des FDP-Ortsverbands Ronneburg für 2026 – Ronneburg 2030: 

Hans-Henning Gehrts, Melanie Kellermann, Florian Klose

Zukunft selbst gestalten

Ronneburg muss sich weiterentwickeln – die Frage ist nur: Wer bestimmt wie? Warten wir ab, bis äußere Umstände uns Entscheidungen aufzwingen? Oder gestalten wir selbst?

Wir setzen auf Gestaltung statt Verwaltung. Auf Eigenverantwortung statt Bevormundung. Auf Lösungen, die funktionieren, statt Regeln, die niemand braucht.

Bevor das nächste Schild aufgestellt und die nächste Vorschrift erlassen wird: Reden wir miteinander. Entscheiden wir gemeinsam – als Ronneburger.

Im Zweifel für die Freiheit!

konkrete Entwicklungsfelder

Einzelhandel & Gastgewerbe

Lebendige Ortskerne brauchen Läden und Lokale – nicht Leerstand. Wir setzen auf schnelle Genehmigungen, weniger Auflagen und faire Bedingungen für alle, die hier investieren wollen.

Die Radwege vor unserer Tür sind eine Chance: Wer durchfährt, soll Grund haben zu bleiben. Attraktive Rastplätze, sichtbare Hinweise auf lokale Angebote und kurze Wege in den Ort machen aus dem Durchgangsverkehr zahlende Gäste.

Die Burg als Entwicklungschance

Die Burg zieht Besucher an – aber die Gemeinde profitiert kaum davon. Das wollen wir ändern.

Wohnmobilstellplätze mit Wasser- und Stromanschluss, gebührenpflichtig und selbsttragend. Bessere Anbindung an die Radwege, die ohnehin an uns vorbeiführen. Und ein Umfeld, in dem sich Gastronomie und Einzelhandel lohnen – nicht trotz, sondern wegen der Burg.

Freiwilliges Soziales Jahr: Plätze schaffen

Junge Menschen wollen sich engagieren – es fehlen die Stellen, nicht die Motivation. Wir wollen mehr FSJ-Plätze in Ronneburg: in der Seniorenbetreuung, der Jugendarbeit, den sozialen Diensten. Das entlastet hauptamtliche Strukturen, hält Kosten überschaubar und bindet junge Leute an den Ort – bevor sie abwandern. Engagement ermöglichen statt Bürokratie verwalten.

Vereine

Vereine sind das soziale Fundament unserer Gemeinde – kein Hobby, sondern gelebte Eigenverantwortung. Menschen organisieren sich selbst, helfen sich gegenseitig, gestalten ihr Umfeld. Das ist Freiheit in der Praxis.

Wir wissen: In den Vereinen steckt mehr Kompetenz und Engagement, als jede Verwaltung je aufbringen kann. Wer einen Festzeltaufbau organisiert, kann auch einen Spielplatz gestalten – schneller, unkomplizierter und mit mehr Herzblut als jede Ausschreibung.

Deshalb wollen wir Vereinen mehr zutrauen und mehr ermöglichen. Weniger Genehmigungen, mehr Gestaltungsspielraum. Und das Beste: Viele von uns Ronneburgern sind selbst in Vereinsvorständen aktiv – mit ihrem Know-how und ohne Verwaltungszwänge lässt sich oft mehr bewegen als auf dem Dienstweg. Wer anpacken will, soll anpacken können.

Verwaltung: Wissen sichern, digital arbeiten, effizient handeln

Ronneburg darf nicht davon abhängen, wer gerade im Büro sitzt. In der Wirtschaft ist Wissensmanagement längst Standard: Abläufe werden dokumentiert, Erfahrungen festgehalten, Vertretungen funktionieren. Das erwarten wir auch von unserer Verwaltung.

Wenn jemand in Rente geht oder krank wird, darf nicht jedes Mal das Rad neu erfunden werden. Dokumentierte Prozesse entlasten die Kollegen, verkürzen Einarbeitungszeiten und machen die Verwaltung widerstandsfähiger – gerade bei knapper werdendem Personal.

Digitalisierung heißt für uns: weniger Wege, weniger Wartezeit, weniger Papier. Gleiches Anliegen, gleiche Behandlung – nachvollziehbar für jeden. Und wo wir alleine nicht effizient arbeiten können, arbeiten wir mit Nachbargemeinden zusammen. Doppelte Strukturen kosten doppelt, deshalb darf Interkommunale Zusammenarbeit kein Wahlkampf-Schlagwort sein – sie muss Ergebnisse liefern. Bei Feuerwehr und Abfallentsorgung funktioniert sie bereits, bei der Digitalisierung stehen wir am Anfang.

Wir setzen auf Zusammenarbeit mit Sinn und Verstand: Erst prüfen, wo echte Synergien entstehen, dann langfristig planen. Nicht jede Kooperation spart Geld – manche erzeugt nur Bürokratie.

Die FDP Ronneburg arbeitet bereits mit Nachbar-Ortsverbänden an konkreten Einsparpotenzialen. Das ist keine Theorie – das ist der Anfang.

Transparente Finanzen sind die solide Grundlage für Ronneburg

 Ronneburg steht vor einer Einnahmelücke: Die Kreis- und Schulumlagen steigen weiter. Dadurch bleibt immer weniger Geld für Investitionen in unsere Gemeinde übrig. Um handlungsfähig zu bleiben, benötigen wir eine stärkere Einnahmenseite. 

Unsere Schwerpunkte:

Denn Klarheit schafft Vertrauen – und solide Einnahmen schaffen Spielräume.
Mit uns wissen Sie, wohin unser Geld fließt und wie wir neue Mittel für Ronneburg erschließen.

Mehr Transparenz – Ihre Stimme zählt!

Politische Entscheidungen müssen nachvollziehbar und transparent sein. Wir wollen, dass alle Ronneburgerinnen und Ronneburger aktiv mitgestalten können – und zwar nicht hinter verschlossenen Türen.

Unsere Vorschläge:

So schaffen wir echte Bürgerbeteiligung und machen Politik transparent und verständlich.


Ronneburg 2030 ist keine Zukunftsvision, sondern eine Aufgabe. Wir packen sie an!