FDP bezieht Stellung zu Debattenbeitrag von Alexander Noll in Facebook
Die FDP grenzt sich hart von Aussagen des Großkrotzenburger FDP-Mitglieds Alexander Noll in Facebook ab, in denen er den Begriff „Arbeit macht frei“ verwendet. Noll hatte diese Phrase in der vergangenen Woche in einer Diskussion auf der Online-Plattform verwendet. Das erklären der FDP-Kreisverband Main-Kinzig sowie der FDP-Ortsverband und die FDP-Fraktion Großkrotzenburg in einer gemeinsamen Mitteilung.
„Die Parole ist untrennbar mit Millionen von Toten in den Konzentrationslagern der NS-Diktatur verbunden. Die Nutzung des Begriffs in einer Online-Debatte ist deshalb eine grobe Verletzung der Werte, die unsere Partei vertritt“, so der FDP-Kreis- und Ortsvorsitzende Daniel Protzmann. Die FDP steht für eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft und verurteilt jede Form von Extremismus.
Selbst wenn das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen sei, müsse Noll Konsequenzen ziehen. „Alles, was die Verbrechen des Nationalsozialismus relativieren könnte, ist für uns eine rote Linie“, so Protzmann abschließend.
