FDP-Kreistagsfraktion Main-Kinzig zeigt sich betroffen über Raketenangriff auf Ramat Gan und fordert sichtbare Solidarität

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Die FDP-Kreistagsfraktion im Main-Kinzig-Kreis zeigt sich betroffen über den iranischen Raketenangriff auf die israelische Partnerstadt Ramat Gan am 18. März, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen sind. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Menschen in Ramat Gan, die unter den Folgen dieses Angriffs leiden”, erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Daniel Protzmann. „Gerade in solchen Momenten darf eine Städtepartnerschaft nicht nur auf dem Papier bestehen.”

Die FDP erinnert daran, dass sie bereits in der Vergangenheit eine stärkere Belebung der Partnerschaft mit Ramat Gan gefordert hat. „Die Ereignisse führen uns erneut vor Augen, wie wichtig lebendige internationale Beziehungen sind – nicht nur in guten Zeiten, sondern gerade auch in Krisen”, so die Fraktionsvorsitzende Katja Lauterbach. Die FDP-Kreistagsfraktion verurteilt den Angriff scharf. „Wir verurteilen den Angriff auf Zivilisten aufs Schärfste. Es ist jetzt Aufgabe des Main-Kinzig-Kreises, ein klares und sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen”, erklärt der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Joachim Fetzer.

Vor diesem Hintergrund fordert Protzmann Landrat Thorsten Stolz auf, zeitnah eine offizielle Solidaritätsbekundung des Landkreises auf den Weg zu bringen und ein Kondolenzschreiben an die Verantwortlichen in Ramat Gan zu richten.„Dazu gehören für uns insbesondere die Beflaggung des Landratsamts mit der israelischen Flagge sowie eine Gedenkminute zu Beginn der nächsten Kreistagssitzung”, ergänzt Fetzer. Abschließend betont Lauterbach: „Die tragischen Ereignisse sollten für uns auch Anlass sein, die Partnerschaft mit Ramat Gan endlich mit Leben zu füllen und den Austausch wieder zu intensivieren.”