Listenplatz 7, Dienstleister aus Langenselbold
Christof Sack verbindet Erfahrung als Vorsitzender in Langenselbold mit Kreispolitik. Freiheit heißt für ihn: jeder findet selbstbestimmt seinen Platz. Inklusion bedeutet mehr als Fürsorge – er fordert Rahmenbedingungen für ein eigenverantwortliches Leben und echte Teilhabe für alle Menschen im Main-Kinzig-Kreis.
Was bedeutet Dich Freiheit?
„Freiheit ist für mich, wenn jeder Mensch im Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus die Chancen nutzen kann, die sich ihm bieten, und zwar eigenverantwortlich. Es bedeutet, dass der Staat mir nicht vorschreibt, wie ich zu leben habe, sondern die notwendigen Rahmenbedingungen schafft – wie gute Bildung und eine funktionierende Infrastruktur – damit ich meine eigenen Entscheidungen treffen kann. Persönlich frei fühle ich mich, wenn meine politische Arbeit vor Ort tatsächlich dazu beiträgt, genau diese Freiräume für unsere Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und zu erweitern.“
Was nervt Dich an Politik am meisten?
Am meisten nervt mich der ‚Ideologie-vor-Vernunft‚-Ansatz, den wir leider oft erleben. Anstatt pragmatische Lösungen für echte Probleme zu finden, verzettelt sich die Politik oft in Kleinigkeiten und neuen Vorschriften. Ich mache Politik, weil ich überzeugt bin, dass wir Ideen statt Ideologien brauchen. Ich möchte dazu beitragen, dass die Dinge vor Ort wieder einfacher und effizienter werden, insbesondere für unser lokales Handwerk und Gewerbe.“
Was ist dein Lieblingsort im Main-Kinzig-Kreis?
„Ganz klar das Schlossareal in Langenselbold! Das ist ein wunderschöner historischer Ort, der zeigt, wie wir Tradition mit Gemeinschaftsleben verbinden können. Er symbolisiert für mich die lokale Identität und das Engagement der Menschen hier. Es ist ein Treffpunkt, an dem man merkt, wie lebendig unsere Region ist und wie wichtig es ist, solche Orte zu pflegen und zu erhalten.“
Was braucht der Main-Kinzig-Kreis unbedingt?
„Der Main-Kinzig-Kreis braucht unbedingt eine massive Stärkung der Bildungsinfrastruktur mit kürzeren Schulwegen und eine Entlastung für Handel, Handwerk & Gewerbe. Wir müssen die duale Ausbildung attraktiver machen und sicherstellen, dass Betriebe hier vor Ort optimale Bedingungen vorfinden, um zu wachsen und auszubilden. Weniger Bürokratie, bessere Verkehrsanbindungen und eine digitale Verwaltung sind der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unseres Kreises.“