Neuberg
FDP Ortsverband Neuberg
Vorsitzende: Karoline Munk
Telefon: 0176 43044271
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Instagram: FDP_Neuberg
KOMMUNALWAHLPROGRAMM 2026
Frischer Wind für Neuberg — Gemeinsam Zukunft schaffen!
Neuberg ist unser zu Hause. Hier leben wir, hier wachsen unsere Kinder auf, hier engagieren wir uns in Vereinen, Ehrenamt und Feuerwehr. Wir wissen, was gut läuft – und wir sehen, wo es besser werden muss. Als FDP Neuberg stehen wir für eine Politik mit klarem Blick, gesunder Vernunft und Mut zur Veränderung. Wir glauben daran, dass eine Gemeinde dann stark ist, wenn sie ihren Bürgerinnen und Bürgern Freiheit lässt, ihnen zuhört und sie einbindet, statt sie mit Bürokratie zu bremsen. Wir wollen kein Neuberg auf Kosten zukünftiger Generationen. Keine Politik, die Probleme in die Zukunft verschiebt. Unser Anspruch ist es, verantwortungsvoll mit Steuergeldern umzugehen, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen ehrlich zu treffen – auch dann, wenn sie unbequem sind. Dieses Wahlprogramm zeigt, wofür wir stehen: Für solide Finanzen, eine leistungsfähige Verwaltung, eine lebendige Dorfgemeinschaft und eine Gemeinde, die ihre Potenziale nutzt, statt sie liegen zu lassen. Am 15. März 2026 entscheidet sich die zukünftige Ausrichtung Neubergs. Dieses Wahlprogramm steht für eine sachliche, liberale und verantwortungsvolle Kommunalpolitik.
Finanzen
Eine zukunftsfähige Gemeinde baut keine Schulden auf und lebt nicht auf Kosten zukünftiger Zeiten. Unsere Gemeinde muss daher wieder mit ihren finanziellen Mitteln auskommen. Dabei muss jede erdenkliche Möglichkeit genutzt werden, die Erhöhung kommunaler Abgaben und Steuern zu vermeiden. Eines unserer Ziele ist es dabei, die Grundsteuer B mittelfristig wieder zu senken.
Das bedeutet, dass Einsparungen sowohl im Großen als auch im Kleinen überall dort vorgenommen werden müssen, wo sie möglich und sinnvoll sind.
Einen wichtigen Punkt sehen wir hierbei in einer deutlichen Reduzierung der Verwaltung. Hierzu müssen Doppelstrukturen abgebaut, Prozesse automatisiert und Abläufe vereinfacht werden. Ein großes Potenzial sehen wir hierbei auch in einer sinnvoll genutzten vielleicht auch KI-basierten Digitalisierung. Zunächst gilt es aber, die in den letzten Jahren immer mehr ausgeuferte Bürokratie wieder auf das eigentlich erforderliche gesetzliche Maß zu reduzieren. So sind beispielsweise Antragsformulare so kurz wie möglich zu halten. Die Gemeinde sollte dabei keinerlei Informationen erheben, die für eine Entscheidung eines Sachverhaltes keine Rolle spielen. Ferner ist bei allen Gemeindesteuern zu prüfen, ob diese nicht letztlich mehr Verwaltung kosten, als sie an Einnahmen einbringen. Sollte dies der Fall sein, sind diese Steuern
abzuschaffen.
Auch gilt es auszuloten, an welcher Stelle durch einen Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit finanzielle Einsparungen erzielt werden können.
Da wir leider nicht dafür sorgen können, daß mehr von unseren Steuergeldern direkt in unserer Gemeinde bleibt, sondern nach wie vor große Summen zur weiteren Umverteilung an Kreis, Land und Bund abgeführt werden müssen, sind wir dafür, Fördergelder überall dort, wo wir sie sinnvoll einsetzen können, in vollem Umfang auszuschöpfen.
Infrastruktur
Wir wollen den Bauhof langfristig so umstrukturieren, dass viele Infrastruktur- und andere Baumaßnahmen in Eigenleistung der Gemeinde erbracht werden können. Dies ließe erhebliche Kosten einsparen.
Bei der ohnehin erforderlichen schrittweisen Erneuerung des Kanals sollte dabei auch in die Zukunft gedacht und wenn finanzierbar beispielsweise auf eine Trennung von Regen- und Schmutzwasser geachtet werden. Regenwasser als wertvolle Ressource würde dann langfristig sowohl von den Straßen als auch von Hausdächern in einen eigenen Kanal abgeführt. Die Kanäle sollten dabei so umgebaut werden, dass ein Übergabepunkt an der Grundstücksgrenze entsteht. Der Hauseigentümer könnte sein Regenwasser dort anbinden und somit seine Beiträge für das Niederschlagwasser reduzieren. Einen Anschluss- und Benutzungszwang darf es dabei natürlich nicht geben.
Zudem sollte geprüft werden, ob in Neuberg eine Bürgerenergiegesellschaft geschaffen werden kann, die die Gemeinde mit elektrischer und thermischer Energie versorgt und allen Bürgern zur Beteiligung offensteht.
Brand- und Katastrophenschutz
Wir stehen zu und hinter unserer Feuerwehr. Wer sich dort für uns alle engagiert verdient Dank und Respekt. Dinge, die die Feuerwehr braucht, sind daher selbstverständlich jederzeit zu gewährleisten. Zu Respekt gehört aber auch Ehrlichkeit und zur Ehrlichkeit gehört, dass ein neues Feuerwehrhaus unseren Ort in der aktuellen Situation finanziell überfordert und nach aktuellen Vorgaben auch nicht zwingend erforderlich ist. Solange sich die finanziellen Situation Neubergs nicht grundlegend
ändert, sprechen wir uns daher gegen den Bau einer neuen und stattdessen für die Stärkung der bereits vorhandenen Feuerwachen aus. Denkbar wäre dabei, die Wache in Ravolzhausen zum Ausbildungsstandort und Rüdigheim in einen Jugendstandort umzuwandeln und dann jeweils entsprechend auszubauen.
Ferner sollte der Katastrophenschutz stärker ins Auge gefaßt werden. Es ist zu prüfen, welche Dinge zur Erstversorgung der Bevölkerung bereits in ausreichendem Maße vorgehalten werden und was ohne große Kosten angeschafft und dauerhaft vorgehalten werden kann. Hier sollte auch eine klare Kommunikation zur Stärkung der Eigenverantwortung erfolgen.
Jugendarbeit
Unsere Jugendlichen brauchen mehr Gehör und Plätze, an denen sie sich entfalten können. Hier gilt es auf jeden Fall, unsere Jugend stärker einzubeziehen, beispielsweise durch Schaffung eines Jugendbeirates. Aber auch darüber hinaus gilt es bei der Planung von Jugendprojekten, wie beispielsweise eines Bauwagens oder einer Skateranlage unsere Jugendlichen vorab einzubeziehen und bei der Gestaltung soweit möglich aktiv mit heranzuziehen.
Ein freiwilliges soziale Jahr (FSJ) für Neuberg
Neuberg sollte mindestens eine FSJ-Stelle schaffen. Teile der Kosten werden dabei durch Förderung übernommen. Die Jugendlichen erhalten ein Taschengeld und nach wie vor gibt es mehr Bewerber für ein FSJ als Stellen. Diese Ressource sollte auch Neuberg für sich nutzen. Gleichzeitig könnte ein FSJler mehrere Stationen, wie Kindergarten, Jugendarbeit und Seniorenarbeit durchlaufen und so wichtige Einblicke in das Gesamtbild einer Gemeinde gewinnen.
Gemeindebus / Vereinsbus / Nahverkehr /KIRA
Wir sind für die Anschaffung eines kleinen 8-sitzigen Gemeindebusses. Auch hier gibt es verschiedenen Fördermodelle. Dieser soll zu festgelegten Zeiten Menschen mit Mobiltätseinschränkungen, wie beispielsweise vielen Senioren, Fahrten zum Einkaufen oder auch zum Hausarzt ermöglichen.
Ferner soll das Fahrzeug unseren ortsansässigen Vereinen für Vereinsfahrten zu Verfügung gestellt werden können.
Auch sind Teilnahmemöglichkeiten an Pilotprojekten zu autonom fahrenden Shuttelbussen zu prüfen. Diese werden aktuell in Langen und Egelsbach bereits durchgeführt (KIRA) und böten eine Möglichkeit, den öffentlichen Nahverkehr auch zu unsern Nachbarkommunen erheblich zu verbessern.
Gesundheitsfürsorge, Senioren
Neuberg braucht einen zweiten Hausarzt. Alternativ zum oft erwähnten Gesundheitszentrum sind wir offen für kleinere und schnellere Lösungen, die Einzelselbstständige finanziell nicht überfordern. Es wäre beispielweise denkbar, einen Hausarzt durch das Angebot eines vergünstigten Grundstückes zur Niederlassung mit Bau eines Einfamilienhauses mit integrierter Praxis zu bewegen.
Ferner befürworten wir die Einführung einer Gemeindeschwester/-pflegers. Hierdurch könnte gerade in den Fällen, in denen viele erstmal selbst verunsichert sind, unbürokratisch geholfen werden. Auch Akutsituationen, wie die plötzliche Erkrankung des pflegenden Angehörigen ließen sich dadurch abfedern.
Kinderbetreuung
Unsere Kindergärten müssen verläßlich sein und Orte, an denen sich unsere Kinder wohlfühlen. Die ausreichende Zahl der Kindergartenplätze ist dabei regelmäßig zu überprüfen und muss rechtzeitig an den jeweiligen Bedarf angepaßt werden, um jedem Kind einen Platz anbieten zu können. Dabei erscheint aus unserer Sicht die aktuelle Bedarfsplanung mit dem Neubau gleich zweier neuer Kindergärten allerdings angesichts der aktuellen Bevölkerungsentwicklung und einem nicht ausgelasteten Waldkindergarten eher überdimensioniert. Dies gilt es erneut zu prüfen und ggf.
anzupassen.
Eine Möglichkeit die Flexibilität hierbei zu erhöhen sehen wir auch in der stärkeren Unterstützung und Steigerung der Zahl unserer Tagesmütter.
Gleichzeitig sollte eine noch stärkere Kommunikation zwischen Gemeinde und Kreis erfolgen, damit seitens des Kreises auch beim Übergang in die Grundschule zuverlässig genügend Betreuungsplätze vorgehalten werden können.
Rathaus der offenen Türen
In einer kleinen Gemeinde wie Neuberg muss es zu den Öffnungszeiten der Gemeinde wieder generell möglich sein, auch ohne vorherige Terminvereinbarung Behördengänge zu erledigen. Terminvereinbarungen sollen zwar, um Wartezeiten vorzubeugen, weiterhin möglich aber nicht zwingende Voraussetzung sein.
Willkommenskultur für Selbstständige, Handwerker und Gewerbe
Neuberg braucht mehr Gewerbeflächen. Wir setzen uns daher für die Schaffung eines neuen Gewerbegebietes ein. Dabei ist auch auf eine gute verkehrstechnische Anbindung in Richtung Autobahn zu achten. Gewerbetreibende sollen aber nicht als reine Einnahmequelle angesehen werden, sondern sich in Neuberg auch willkommen und wertgeschätzt fühlen. Dies beginnt auch bei einer raschen Beantwortung von Anfragen oder Termingesuchen, wie auch der Ausschöpfung der rechtlichen Rahmenbedingungen bei Problemlösungen.
Transparenz politischer Entscheidungen
Verträge, Haushaltspläne und andere die Öffentlichkeit betreffende Unterlagen der Gemeinde sind uns Bürgern jederzeit offenzulegen. Die Zahl vertraulicher Ausschußsitzungen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Auch sollte der Haushaltsentwurf bereits vor seiner Verabschiedung auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht werden. Das Gesetz kennt auf kommunaler Ebene nur wenige Fälle gesperrter Einsicht in Unterlagen der Gemeinden. Akteneinsicht sollte daher nicht erst in einem Ausschuss beantragt werden müssen, sondern jedem Bürger offenstehen.
Die Gemeindevertretersitzungen sollten ferner auch per Livestream verfolgt werden können. So hat jeder Bürger, unabhängig seiner persönlichen Mobilität, die Möglichkeit, sich politisch aus erster Hand zu informieren.
Landwirtschaft, Streuobstwiesen, Gärten und Klima
Neuberg wird auch von seinen landwirtschaftlichen Flächen, Streuobstwiesen, öffentlichen Grünflächen und (Klein)gärten geprägt. Sie prägen unsere Landschaft, sind wichtige Grundlage bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln und tragen auch vor Ort zu einem besseren Klima bei. Zudem erzielen die meisten Kleinäcker-, Gärten oder Streuobstwiesenbesitzer über die Flächen meist keinen oder kaum einen finanziellen Ertrag. Wir sind daher gegen die Anhebung der Grundsteuer A.
Auch sollte die Verdichtung unseres Ortes nicht weiter vorangetrieben werden, da dies sonst wie in den Städten in den Sommermonaten zu einer massiven Erwärmung führen kann. Öffentliche innerörtliche Grünflächen sind daher auszuweiten bzw. durch schattenspendende Bäume zu bepflanzen. Dies gilt insbesondere auch für unsere Spielplätze. Eine Einführung der Grundsteuer C, die darauf zielt, eine Verdichtung voranzutreiben, dabei aber durch die zusätzlichen Verwaltungskosten kaum Ertrag für die Gemeinde bedeutet, lehnen wir ab.
Die Dorfgemeinschaft stärken und stärker einbeziehen: Eine Gemeinde lebt von der Gemeinschaft, nicht die Gemeinschaft von der Gemeinde
Eine Gemeinde wie Neuberg muss wieder viel stärker ihre Potenziale nutzen und ihre Bürger mit einbeziehen. Durch Bürgerbeteiligung, Eigenleistung und Eigeninitiative. Es gibt in Neuberg viele Menschen, die etwas für unseren schönen Ort bewegen und sich einbringen wollen. Diese Fähigkeiten sollten nicht brachliegen, sondern dankend
angenommen werden.
Hierdurch ließen sich in unserer Gemeinde gemeinsam viele gute Projekte verwirklichen ohne uns dabei finanziell zu übernehmen. Aufgabe der Gemeinde wäre es hierbei, den rechtlichen Rahmen zu schaffen, für unbürokratische Genehmigungen zu sorgen und auch entsprechende hierfür bereitstehende Fördermittel aus Land und
Bund zu generieren. Ein Baustein könnte auch die Gründung eines Fördervereins Neuberg sein.
Zu unseren Visionen würde dabei ein zentraler multifunktionaler Platz in der Dorfmitte gehören, an dem sich Neuberger aller Generationen verwirklichen und an dem im Sommer auch Kinoveranstaltungen, Theateraufführungen oder kleine Konzerte stattfinden können.
Aber auch kleinere gemeinsame Projekte beispielsweise bei der Gestaltung von Spielplätzen oder auch bei der Organisation gegenseitiger Unterstützung ließen sich hierdurch umsetzen.
TTPW
politische Werbung gemäß TTPW-VO (2024/900) zur hessischen Kommunalwahl finanziert durch:
Freie Demokratische Partei, Ortsverband Neuberg Palisadenweg 8,
63543 Neuberg
k.munk@fdp-mkk.de
Ein abweichender Finanzierer liegt nicht vor
Veröffentlichungszeitraum 15.01.2026 bis 15.03.2026 für die hessische Kommunalwahl 2026
Werbemittel: Flyer, Plakate, Infostände, Handzettel, Internet, Social Media
Gesamtbudget für die politische Kampagne unter 1.000 Euro
Wir stellen uns vor:

Nadine Thommes
Liebe Neuberger,
mein Name ist Nadine Thommes und ich kandidiere bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 für den FDP-Ortsverband Neuberg auf Listenplatz 1.
Seit neun Jahren ist Neuberg meine Heimat, und es freut mich, meine drei Kinder hier in unserem Dorf aufwachsen zu sehen. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, Neuberg zu meiner Heimat zu machen. Heute bin ich hier fest verankert und verwurzelt.
Was ich an Neuberg besonders schätze, ist unser starkes Dorfleben. Wir sind eine Gemeinschaft – und genau das macht es möglich, Dinge schnell und unkompliziert umzusetzen, wenn man bereit ist, aktiv anzupacken.
Beruflich arbeite ich bereits für die Gemeinde Neuberg – in der Flüchtlingshilfe sowie neuerdings auch in der Jugendarbeit.
Neuberg lebt von den ehrenamtlichen Kommunalpolitikern- ohne diesen Einsatz würde unsere Gemeinde nicht funktionieren. Was mich aber von anderen Kommunalpolitikern unterscheidet ist, dass ich meine Erfahrungen aus der täglichen Arbeit für die Gemeinde verantwortungsvoll und transparent in politische Überlegungen einbringen möchte – selbstverständlich nur dort, wo es gewünscht und zulässig ist.
Was ich bereits für Neuberg erreicht und angestoßen habe – auch ohne kommunalpolitisches Mandat
Ein starkes Dorf lebt von seinen Vereinen. Ich unterstütze Vereine und Initiativen dort, wo Hilfe gebraucht wird – auch unabhängig von einer Mitgliedschaft. Ob ein Dienst übernommen wird, Hilfe bei Veranstaltungen benötigt wird oder einfach eine Kuchenspende fehlt: Wenn es zeitlich machbar ist, helfe ich gerne.
Auch in unserer evangelischen Kirche engagiere ich mich. Mir geht es dabei immer um das große Ganze: unsere Dorfgemeinschaft. Man muss nicht überall Mitglied sein, um Verantwortung zu übernehmen.
Darüber hinaus war ich bis November 2025 Mitglied im Vorstand des Fördervereins Kinderhaus Panama. In dieser Zeit konnten gemeinsam viele Projekte umgesetzt werden, die direkt den Kindern zugutekamen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Adventskalender“. Das Kinderhaus Panama besteht aus drei Kindergärten, die sich zuvor einen Adventskalender teilen mussten. Durch einen Aufruf zu Buchspenden konnte erreicht werden, dass jeder dieser drei Kindergärten einen eigenen Adventskalender mit Büchern erhielt.
In den vergangenen Jahren habe ich mich außerdem ganz konkret engagiert:
Im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine habe ich drei Transporter mit Hilfsgütern organisiert, die durch Spenden aus Neuberg ermöglicht wurden und dort angekommen sind, wo Hilfe dringend gebraucht wurde.
Gemeinsam mit Jessica Rosenberger, die ebenfalls für die FDP kandidiert, habe ich das Spielplatzprojekt umgesetzt. Dabei wurden Boxen mit Spielzeug organisiert, die allen Kindern offenstanden. Das Projekt wurde sehr gut angenommen und geht im kommenden Frühling in die nächste Runde.
Außerdem habe ich mich dafür eingesetzt, Spenden für den Krabbelkurs in Neuberg zu sammeln, um diesen mit altersgerechtem Spielzeug auszustatten.
Und natürlich kennen mich auch viele Kinder durch die Neuberger Ferienspiele, die ich mit einem Team in den letzten Jahren in den Sommerferien für Neuberg organisiert habe.
All das steht für meine Haltung: Ich glaube an Eigenverantwortung, an ehrenamtliches Engagement und daran, dass Kommunalpolitik nah bei den Menschen sein muss.
Ich möchte Neuberg weiterhin aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Dafür bitte ich um Vertrauen.
Liberale Grüße
Nadine Thommes

Harald Munk
Wenn meine Person als 1975er Jahrgang beschrieben werden soll, sind zuerst meine zwei hübschen, klugen jungen Damen (16 und 13 Jahre alt) und der starke, kluge Bub (10 Jahre alt) zu nennen. Das Beobachten und Begleiten ihrer Entwicklung ist die größte Freude. Mit dem Listenplatz zwei bilde ich seit rund 31 Jahren ein Pärchen. Verheiratet sind wir über 18 Jahre. Als größtes Hobby ist das Bauen und Sanieren von Gebäuden zu nennen. Es ist eine große Leidenschaft, mit den eigenen Händen und Gedanken Gebäude und/oder deren Nutzung zu planen und baulich umzusetzen. Spannend ist es, die Kosten exakt zu planen und einzuhalten. Mein Geld zum Leben verdiene ich sehr zufrieden mit der Berufung, selbstständiger Jurist und Wirtschaftsanalyst zu sein. Im Schwerpunkt beschäftige ich mich mit Baurecht und Wirtschaftsrecht und als Analyst mit Kostenoptimierung, auch von öffentlichen Verwaltungen. Zur Rechtswissenschaft bin ich gekommen, da ich gerne komplexe Fragen des Lebens betrachte. Meine wirtschaftliche Ausrichtung fasziniert die Wirkung von Geld und wie dessen Wert geschätzt oder missachtet werden kann. Gerne bin ich alleine und selbstständig tätig. Dabei schätze ich Souveränität und die Eigenverantwortung, die mit dieser Arbeitsweise einhergeht. Allergisch reagiere ich auf überflüssige Vorgaben und Bevormundung. Verschwendung ist mir ein Graus, besonders wenn dies auf Grundlage anderer Menschen Leistung oder der Natur geschieht. Dies stützt auch mein Interesse an der Kommunalpolitik in Neuberg. Die Gemeinde als notwendige Körperschaft steht gefühlt still und es wird sich konstant damit beschäftigt, nach außenstehenden Schuldigen zu suchen, die diesen Stillstand zu verantworten haben. Hierbei werden immer das fehlende Geld und die vielen Aufgaben, die eine Kommune zu erfüllen hat, angesprochen. Tatsächlich liegt die größte Schuld aber bei der Gemeinde selbst. Die gefühlte ständige Angst, für irgendeine Handlung oder ein Unterlassen verantwortlich gemacht zu werden, überlastet die Gemeinde in der Aufgabenerfüllung und in der Folge bei den Personalkosten wie auch den Kosten für immer mehr externe Dienstleister. Das Gesetz fordert oft erheblich weniger, als dies von den Gemeindevertretern wahrgenommen werden will. Der zweite große Kostentreiber ist ein mangelhaftes Verständnis für die Systematik der Gemeinde Neuberg im Staatsgebilde. So werden Aufgaben übernommen, die eine Gemeinde so nicht zu erfüllen hat. Die Folge sind immer weiter steigende Kosten für die Bürger. Dieser Zustand wird sich, auch durch die steigende Schuldenaufnahme, beschleunigen und die Bürger werden immer weiter und schneller steigende Gebühren und Steuern zu leisten haben. Eine auf das Äußerste unsoziale Politik. Die wichtigen Aufgaben der Gemeinde für ihre Bürger können gleichzeitig nicht erfüllt werden, da die Mittel zu großen Teilen in der Verwaltung und dem Schuldendienst verbraucht werden. Hiergegen möchte ich mithilfe der gesetzlichen Regelungen antreten und so aufzeigen, dass es eine Zukunft für die Gemeinde Neuberg im Dienst ihrer Bürger aus eigener Kraft geben kann. Aus diesem Grund bitte ich um Ihre Stimme bei der Kommunalwahl am 15. März 2026.

Jessica Rosenberger
Mein Name ist Jessica Rosenberger und bin 34 Jahre alt. Als Mutter von drei Kindern weiß ich genau, was Familien in unserer Gemeinde bewegt und wo der Schuh drückt. Neuberg ist für mich nicht nur ein Wohnort, sondern Heimat – und für diese Heimat und ihre Zukunft lebe und engagiere ich mich aus voller Überzeugung. Mein Herzensprojekt: Die Jugendarbeit. Ein besonderes Anliegen ist mir die Jugendarbeit. Unsere Kinder und Jugendlichen sind das Fundament unserer Gemeinde. Ich setze mich dafür ein, dass sie in Neuberg nicht nur aufwachsen, sondern sich aktiv einbringen können. Wir brauchen Räume für Begegnung, moderne Freizeitangebote und eine Infrastruktur, die junge Menschen ernst nimmt und fördert. Mein Ziel für Neuberg: Ich möchte eine Politik machen, die zuhört und anpackt. Mein Ziel ist ein Neuberg, das für alle Generationen lebenswert bleibt – von einer verlässlichen Kinderbetreuung bis hin zu sicheren Wegen und einem starken Miteinander im Ort.

Ingrid Fischer
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mein Name ist Ingrid Fischer. Ich bin hier in Neuberg geboren, hier verwurzelt und hier zu Hause. Unsere dörfliche Gemeinschaft ist für mich mehr als nur ein Wohnort – sie ist Herzenssache. Aus dieser Verbundenheit heraus möchte ich die Dinge nicht nur beobachten, sondern aktiv und mit ruhiger Hand zum Besseren gestalten.
Als Diplompädagogin mit über 20 Jahren Erfahrung in eigener Praxis weiß ich, was unsere Jüngsten brauchen.
Mein Ziel ist es, für Kinder und Jugendliche echte Wohlfühlorte zu schaffen. Wir benötigen Räume, in denen Kreativität Platz hat und Gemeinschaft gelebt wird – getragen von Konzepten, die junge Menschen wirklich ansprechen.
Gleichzeitig dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die Unterstützung im Alltag benötigen. Mein konkreter Vorschlag: Die Gemeinde schafft einen Kleinbus an.
Dieser soll, von Ehrenamtlichen gefahren, Senioren und Hilfebedürftige zum Arzt oder zum Einkauf bringen. Auch unsere wertvollen Ortsvereine sollen diesen Bus für ihre Fahrten nutzen können. Ich bin überzeugt: Wo ein Wille ist, da findet sich auch ein Weg.
Meine Liebe zur Natur lebe ich als Biberbeobachterin für das Forstamt Hanau-Wolfgang aus. In der Krebsbachaue sehe ich täglich, wie wertvoll Naturschutz ist. Mir ist wichtig, Sie hierbei mitzunehmen: Ich plane eine Informationsveranstaltung, um über die positiven Effekte, aber auch über den Schutz vor möglichen Schäden aufzuklären.
Ich möchte meine Erfahrung und meine Tatkraft in den Dienst unserer Gemeinde stellen. Dafür bitte ich Sie bei der Kommunalwahl um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.
Ihre Ingrid Fischer

Susanne Lach
Mein Name ist Susanne Lach, ich bin 59 Jahre alt, selbstständig und lebe seit meinem zweiten Lebensjahr in Neuberg. Seit vielen Jahren bin ich hier verwurzelt – durch meine Familie, meine Freunde und mein ehrenamtliches Engagement.
Ich kandidiere für die Kommunalwahl, weil ich überzeugt bin, dass gute Politik vor Ort beginnt. Entscheidungen in Gemeindegremien betreffen unseren Alltag direkt: Wohnen, Verkehr, Kinderbetreuung, Vereine, Umwelt und das soziale Miteinander.
Mir ist wichtig, dass alle Generationen gehört werden und unsere Gemeinde sich nachhaltig, gerecht und mit Augenmaß weiterentwickelt.
Ich stehe für offene Gespräche, transparente Entscheidungen und pragmatische Lösungen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte ich unsere Gemeinde aktiv gestalten – sachlich, engagiert und nah an den Menschen.

Ralf Müller
1960er Jahrgang, verheiratet und Familienvater von einem jungen Mann und einer jungen Dame, beide im Studium. Seit 2000 wohnen wir in Neuberg.
Beruflich bin ich im IT- und Telekommunikationsbereich unterwegs und setze dort große Programme und Projekte um.
Als Umsetzer habe ich mich entschlossen, mich jüngst politisch zu engagieren. Mein Credo lautet „Nicht jammern, sondern sich selber engagieren und handeln“.
Dabei ist mir wichtig:
• Vorhaben zum Wohl der Menschen innerhalb einer Legislatur umzusetzen.
• Mit strukturiertem Vorgehen auch Verantwortung zu übernehmen.
• Immer E2E zu denken und somit die Wirkung eines Vorhabens auf das gesamte Bild zu prüfen.
• Unwirtschaftliches Handeln, Verschwendung und mehr Geld auszugeben, als man hat, zu vermeiden.
• Einer Bevormundung und unnötigen Gesetze und Vorgaben entgegenzuwirken.
• Ehrlich zu sein.
• Alle (!) Menschen wertzuschätzen -> jeder Mensch hat seinen Wert in der Gemeinschaft!
• Die Bürger von Neuberg an den Vorhaben transparent zu beteiligen.
Gemeinsam im Team schaffen wir für Neuberg mehr!

Pierre Thommes
Bei der Kommunalwahl trete ich für den FDP-Ortsverband Neuberg an. Ich bringe meine Erfahrung als nebenberuflicher Energieberater und hauptberuflich aus einem großen Energieunternehmen mit. Dabei bin ich nicht ideologisch grün, sondern pragmatisch: Ich setze auf energetische Sanierungen, wo sie Sinn ergeben, und lasse Maßnahmen weg, die wenig bewirken. Bei der Kommunalwahl setze ich mich dafür ein, dass es keine weiteren Steuererhöhungen gibt. Wir dürfen nicht ständig auf die Grundsteuer B zurückgreifen. Stattdessen möchte ich andere Ansätze verfolgen, wie etwa eine effizientere Organisation der Verwaltung.

Karoline Munk
Ich bin 49 Jahre, verheiratet und habe drei Kinder (10, 13 und 16 Jahre). Geboren wurde ich als Karoline von Brocke in Hanau. Aufgewachsen bin ich von Anfang an in Neuberg-Ravolzhausen in der Uhlandstraße. Von Beruf bin ich Ärztin und arbeite im Klinikum Aschaffenburg in der Notaufnahme.
Zur Politik kam ich erst in der Coronazeit, die mir wie vielen anderen auch gezeigt hat, dass Freiheit und Toleranz leider keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern Werte, die wir verteidigen müssen.
Dabei bedeutet Freiheit für mich, sein Leben frei und selbstverantwortlich leben zu können. Das beinhaltet zum einen die Freiheit zur Unvernunft, zum anderen, dass sowohl meine als auch andere Meinungen akzeptiert werden, auch, wenn sie vielleicht gerade nicht ins allgemeine Schema passen oder unsinnig erscheinen mögen.
An der Politik nervt mich, dass viel zu oft drumherumgeredet wird und dass sie nach der Wahl, zumindest in Bund und Land, leider oft eher dem Mainstream als dem Wählerwillen zu folgen scheint. Auch finde ich, dass meine Partei in der Ampel viel zu viele und vor allem die falschen Kompromisse eingegangen ist. Nun ist es aber immer leicht, an etwas herumzumeckern. Viel schwieriger ist es, das besser zu machen. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, es zumindest vor Ort nach meinen Möglichkeiten zu versuchen, um mitzuhelfen, die Zukunft unserer Gemeinde und auch unseres Kreises so zu gestalten, dass sie zum einen noch lebenswerter wird, zum anderen aber für uns alle auch noch im Alter bezahlbar bleibt. Dabei möchte ich mich für eine viel stärker lösungsorientierte Politik einsetzen, bei der es egal ist, von wem eine Lösungsidee kommt, solange diese gut ist.
Viele unserer Gemeinden, wie auch die unsere, stehen finanziell mit dem Rücken an der Wand. Kreis- und Schulumlage sind da oft der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Gleichzeitig sind diese Abgaben aber ja nicht gottgegeben oder in Stein gemeißelt. Wir können sie beeinflussen. Aus meiner Sicht heißt das, wir müssen dafür sorgen, dass der Kreis wieder schlanker wird und auch auf Kreisebene überall dort über Einsparungen reden, wo es möglich und sinnvoll ist, damit mehr Geld in unseren Gemeinden bleibt und dann dort sinnvoll vor Ort eingesetzt werden kann. Aber auch hier vor Ort müssen wir schauen, wo wir unnötige Ausgaben einsparen und wie wir unsere Möglichketen am besten einsetzen können. Dabei muss nicht immer alles von der Gemeinde übernommen werden. Vieles kann auch aus Eigeninitiative und aus der Gemeinschaft unseres schönen Ortes heraus entstehen.