Nidderau

Ortsvorsitzender: Dieter Tien

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Unser Kommunalwahlflyer

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Unser Kommunalwahlprogramm 2026

Frischer Wind für Nidderau — Gemeinsam Zukunft schaffen!

Nidderau ist unser Zuhause. Hier leben wir, hier wachsen unsere Kinder auf, hier engagieren wir uns in Vereinen, Ehrenamt und Feuerwehr. Wir wissen, was gut läuft – und wir sehen, wo es besser werden muss. Als Freie Demokraten in Nidderau stehen wir für eine Politik mit klarem Blick, Vernunft und Mut zur Veränderung. Wir glauben daran, dass eine Kommune dann stark ist, wenn sie ihren Bürgerinnen und Bürgern Freiheit lässt, ihnen zuhört und sie einbindet, statt sie mit Bürokratie zu bremsen. Wir wollen kein Nidderau auf Kosten zukünftiger Generationen. Keine Politik, die Probleme in die Zukunft verschiebt. Unser Anspruch ist es, verantwortungsvoll mit Steuergeldern umzugehen, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen ehrlich zu treffen – auch dann, wenn sie unbequem sind. Dieses Wahlprogramm zeigt, wofür wir stehen: Für solide Finanzen, eine leistungsfähige Verwaltung, eine lebendige Gemeinschaft und eine Stadt, die ihre Potenziale nutzt. Am 15. März 2026 entscheidet sich die zukünftige Ausrichtung Nidderaus. Dieses Wahlprogramm steht für eine sachliche, liberale und verantwortungsvolle Kommunalpolitik.

Finanzen

Eine zukunftsfähige Stadt baut keine Schulden auf und lebt nicht auf Kosten zukünftiger Generationen. Unsere Stadt muss daher wieder mit ihren finanziellen Mitteln auskommen. Dabei muss jede erdenkliche Möglichkeit genutzt werden, die Erhöhung kommunaler Abgaben und Steuern zu vermeiden. Die fehlenden 5 Millionen EURO im Haushalt 2026 müssen zu einem wesentlichen Teil durch Senkung der Verwaltungskosten und durch Reduzierung von freiwilligen Leistungen gedeckt werden. Mittelfristig ist es unser Ziel, die Grundsteuer B wieder zu senken.
Die Ablehnung des Haushalts 2026 durch die Genehmigungsbehörde war dringend notwendig und ein Glücksfall für Nidderau. Jetzt muss die Verwaltung und diejenigen, die den „Karren“ vor die Wand gefahren haben (SPD und Bündnis 90/Die Grünen) Farbe bekennen, wie die zum Großteil durch sie verursachten Problem gelöst werden können. Das bedeutet, dass Einsparungen sowohl im Großen als auch im Kleinen überall dort vorgenommen werden müssen, wo sie möglich und sinnvoll sind.

Die Maßnahmen müssen vor der Wahl benannt werden und nicht nach der Kommunalwahl. Offenheit und Ehrlichkeit ist die Voraussetzung für Vertrauen. Geheimniskrämerei bewirkt Misstrauen und Politikverdrossenheit

Verwaltung

Einen wichtigen Punkt sehen wir hierbei in einer deutlichen Reduzierung der Verwaltung. Hierzu müssen Doppelstrukturen abgebaut, Prozesse automatisiert und Abläufe vereinfacht werden. Ein großes Potenzial sehen wir hierbei auch in einer sinnvoll genutzten vielleicht auch KI-basierten Digitalisierung. Zunächst gilt es aber, die in den letzten Jahren immer mehr ausgeuferte Bürokratie wieder auf das eigentlich erforderliche gesetzliche Maß zu reduzieren. So sind beispielsweise Antragsformulare so kurz wie möglich zu halten. Die Stadt Nidderau sollte dabei keinerlei Informationen erheben, die für eine Entscheidung eines Sachverhaltes keine Rolle spielen.

Regelungen, deren Einhaltung nicht geprüft wird, gehören abgeschafft! Vieles ist auf höherer Ebene (Kreis, Land, Bund) geregelt und muss nicht noch zusätzlich auf kommunaler Ebene verkompliziert werden. Ferner ist bei allen Gemeindesteuern und Verwaltungsgebühren zu prüfen, ob hier Aufwand und Ertrag noch in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen. Sollte dies nicht der Fall sein, sind diese Steuern und Gebühren abzuschaffen. Manchmal ist es günstiger etwas zu verschenken.

Auch gilt es auszuloten, an welcher Stelle durch einen Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit finanzielle Einsparungen erzielt werden können.

Da wir leider nicht durchsetzen können, dass mehr von unseren Steuergeldern direkt in unserer Stadt bleibt, sondern nach wie vor große Summen zur weiteren Umverteilung an Kreis, Land und Bund abgeführt werden müssen, sind wir dafür, Fördergelder überall dort, wo wir sie sinnvoll einsetzen können, in vollem Umfang auszuschöpfen.

Infrastruktur

Wir wollen nicht „schnelles Internet“ sondern zukunftsfähiges Glasfaser-Internet. Glasfaser-Internet für alle Selbständigen, Homeoffice-Beschäftigte und alle Bürger in Nidderau.

Zudem sollte geprüft werden, ob in Nidderau eine Bürgerenergiegesellschaft geschaffen werden kann, die die Gemeinde mit elektrischer und/oder thermischer Energie versorgt und allen Bürgern zur Beteiligung offensteht. Zur gegenwärtigen Vorplanung von Windkraftwerken kann auch dieser Schritt erfolgen.

Brand- und Katastrophenschutz

Wir stehen zu und hinter unserer Feuerwehr. Wer sich dort für uns alle engagiert verdient Dank und Respekt. Dinge, die die Feuerwehr braucht, sind daher selbstverständlich jederzeit zu gewährleisten. Zu Respekt gehört aber auch Ehrlichkeit und zur Ehrlichkeit gehört, dass ein neues Feuerwehrhaus zwischen Windecken und Ostheim und die Erweiterung in Heldenbergen unsere Stadt in der aktuellen Situation finanziell vermutlich überfordert. Solange sich die finanziellen Situation Nidderaus nicht grundlegend ändert, sprechen wir uns daher für die Verschiebung aus. Mit einer Genehmigung durch die Finanzaufsicht ist nicht zu rechnen.

Ferner sollte der Katastrophenschutz stärker ins Auge gefasst werden. Es ist zu prüfen, welche Dinge zur Erstversorgung der Bevölkerung bereits in ausreichendem Maße vorgehalten werden und was ohne große Kosten angeschafft und dauerhaft vorgehalten werden kann. Hier sollte auch eine klare Kommunikation zur Stärkung der Eigenverantwortung erfolgen.

Bauauflagen durchforsten, Bau-Turbo aktiv fördern

Der fehlende Wohnraum kann nicht nur durch den Ausweis von neuen Baugebieten gedeckt werden. Der vom Bund verabschiedete Bau-Turbo bietet vor  allem in älteren Wohngebieten großes Potenzial. Da muss die Kommune nicht mehr den kompletten Bebauungsplan ändern, sondern kann generell festlegen, dass zum Beispiel eine Aufstockung um ein weiteres Stockwerk möglich ist. Das spart Zeit und bringt schneller neuen Wohnraum. Die Stadt Nidderau sollte großzügig genehmigen.

Kinderbetreuung

Unsere Kindergärten müssen verlässlich sein und Orte, an denen sich unsere Kinder wohlfühlen. Die ausreichende Zahl der Kindergartenplätze ist dabei regelmäßig zu überprüfen und muss rechtzeitig an den jeweiligen Bedarf angepasst werden, um jedem Kind einen Platz anbieten zu können. Dabei erscheint aus unserer Sicht die aktuelle Bedarfsplanung mit dem neu gebauten Kindergarten in Heldenbergen angesichts der aktuellen Bevölkerungsentwicklung und den nicht ausgelasteten Kindergarten in Heldenbergen (40% Auslastung) und dem Waldkindergarten eher überdimensioniert. Dies gilt es erneut zu prüfen und ggf. anzupassen.

Rathaus der offenen Türen

In einer kleinen Stadt wie Nidderau muss es zu den Öffnungszeiten der Gemeinde wieder generell möglich sein, auch ohne vorherige Terminvereinbarung Behördengänge zu erledigen. Terminvereinbarungen sollen zwar, um Wartezeiten vorzubeugen, weiterhin möglich aber nicht zwingende Voraussetzung sein.

Willkommenskultur für Selbstständige, Handwerker und Gewerbe

Nidderau braucht mehr Gewerbeflächen. Wir setzen uns daher für die Schaffung eines neuen Gewerbegebietes ein. Gewerbetreibende sollen aber nicht als reine Einnahmequelle angesehen werden, sondern sich in Nidderau auch willkommen und wertgeschätzt fühlen. Dies beginnt auch bei einer raschen Beantwortung von Anfragen oder Termingesuchen, wie auch der Ausschöpfung der rechtlichen Rahmenbedingungen bei Problemlösungen.

Transparenz politischer Entscheidungen

Verträge, Haushaltspläne und andere die Öffentlichkeit betreffende Unterlagen der Gemeinde sind uns Bürgern jederzeit offenzulegen. Die Zahl vertraulicher Ausschusssitzungen ist auf ein Minimum zu reduzieren. Das Gesetz kennt auf kommunaler Ebene nur wenige Fälle gesperrter Einsicht in Unterlagen der Gemeinden. Akteneinsicht sollte daher nicht erst in einem Ausschuss beantragt werden müssen, sondern jedem Bürger offenstehen.

Die Stadtverordnetenversammlung sollten ferner auch per Livestream verfolgt werden können. So hat jeder Bürger, unabhängig seiner persönlichen Mobilität, die Möglichkeit, sich politisch aus erster Hand zu informieren.