Partnerschaften leben!“

FDP-Kreistagsfraktion fordert Überprüfung und Belebung der Partnerschaften des Main-Kinzig-Kreises
Die FDP-Kreistagsfraktion setzt sich für eine aktive Partnerschaftspflege des Main-Kinzig-Kreises ein. In einem Antrag zur kommenden Kreistagssitzung fordern die Liberalen den Kreisausschuss auf, eine Bestandsaufnahme der bestehenden Partnerschaften vorzulegen.
Aus dem Bericht soll hervorgehen, welche Aktivitäten derzeit mit welchen Partnerregionen geplant sind und ob bei den übrigen Partnerregionen noch Interesse an einer Zusammenarbeit besteht. Der Bericht soll bis Sommer 2025 vorliegen, um eine Entscheidung über die Fortführung oder Neuausrichtung der Partnerschaften zu ermöglichen.
„Partnerschaften sind besonders sinnvoll, wenn sie aktiv gelebt werden. Doch einige existieren nur noch auf dem Papier. Wir müssen wissen, ob diese Beziehungen noch von Nutzen sind oder Anpassungen brauchen“, erklärt Daniel Protzmann, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion.
Hintergrund des Antrags ist eine frühere Anfrage einer anderen Fraktion, aus deren Beantwortung durch den Kreisausschuss hervorgeht, dass seit 2020 nur mit dem Landkreis Gotha (Deutschland) und der Stadt und Region Kutina (Kroatien) aktive Kontakte bestanden. Mit anderen langjährigen Partnerregionen wie Lublin (Polen), Belluno (Italien) oder Ramat Gan (Israel) fand in den letzten fünf Jahren kein Austausch statt.
„Partnerschaften sind ein wichtiges Instrument für den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch der Menschen, sie dürfen nicht nur auf dem Papier existieren“, betont Daniel Protzmann und ergänzt: „Wenn kein beidseitiges Interesse mehr besteht, müssen wir über eine Neuausrichtung nachdenken. Unser Ziel ist es, diese Verbindungen mit neuem Leben zu füllen.“
„Unsere Anfrage soll klären, welche Partnerschaften intensiviert oder neu belebt werden sollten. Wir fordern eine ehrliche Bestandsaufnahme und eine klare Strategie für die Zukunft“, schließt Protzmann.