Thema:

Bildungspolitik

Qualität und Wahlmöglichkeiten für Schulen

Trendwende für Hessen bedeutet für den Main-Kinzig-Kreis, dass die Schulen im Kreis mit genügend qualifiziertem Personal und den notwendigen Ressourcen ausgestattet werden, um die notwendige Bildungsqualität zu bieten. Deshalb müssen die Schulen im Main-Kinzig-Kreis wieder mit einer mindestens 105-prozentigen Lehrerversorgung ausgestattet werden. Individuelle Förderung der Kinder im Main-Kinzig-Kreis benötigt Verlässlichkeit. Daher müssen die Eltern eine echte Wahl für die beste Schule für ihre Kinder haben. Dazu gehört auch, dass die Schulbezirke in den Grundschulen aufgehoben werden. In den ländlichen Bereichen des Kreises sind jahrgangsübergreifende Unterrichte erforderlich, damit Schulstandorte kleiner Schulen erhalten werden können. Das Angebot von qualitativ hochwertigen Schulen mit Ganztagsangeboten und Ganztagsschulen im Kreis, die nicht nur „aufbewahren“, sondern ein klares pädagogisches Konzept haben, muss weiter ausgebaut werden.

Frühkindliche Bildung - und Wahlmöglichkeiten für Eltern

Trendwende für Hessen bedeutet für den Main-Kinzig-Kreis, dass der Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen in den Kommunen mit Unterstützung des Landes vorangetrieben wird, um der Nachfrage zu entsprechen. Kinder müssen vom Beginn ihres Lebens an zu selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Menschen heranwachsen können und die gleichen Startchancen bekommen. Deshalb muss das Land in die Qualität der frühkindlichen Bildung investieren, bevor es den Eltern die Beitragsfreiheit auf Kosten der Kommunen schenkt.

Kinderbetreuung muss sich an den Bedürfnissen der Eltern im Kreis orientieren. Die Eltern müssen entscheiden können, welche Kindertagesstätte, wohnortnah oder arbeitsplatznah, ihre Kinder besuchen. Der dafür erforderliche Kostenausgleich zwischen Wohngemeinde und Standortgemeinde muss angemessen und ohne bürokratische Hürde für die Eltern ausgestaltet werden.