Mobilität

Nur dank des Individualverkehrs ist der Wohnort frei wählbar – relativ unabhängig vom Arbeitsplatz: Das ist ein Gewinn an Freiheit und Selbstbestimmung. Den Individualverkehr werden wir – anders als die Mehrheit im aktuellen Kreistag – nicht schlecht reden und nicht durch eine einseitige Verkehrspolitik behindern. Im Gegenteil: Wir wollen Engpässe bei den Straßen beseitigen, unnötige Behinderungen abbauen und für durchgehende Radwege sorgen. Auch Radfahren wird immer mehr zu einem Teil des Individualverkehrs. 

Wir setzen uns für Wahlfreiheit der Verkehrsmittel ein: Wo Buslinien nicht wirtschaftlich betrieben werden können, setzen wir als Alternative zum Individualverkehr auf On-Demand-Verkehre und wollen eine digitale Plattform etablieren, in der Mitnahmeservices günstig und flexibel, sicher und transparent, angeboten werden können. 

Für den Umstieg in die Linien der Deutschen Bahn AG gilt – gerade in den jetzt anstehenden Jahren mit zahlreichen notwendigen Baumaßnahmen im Main-Kinzig-Kreis: Schnelle und flexible Ausweichangebote funktionieren nur, wenn alle Möglichkeiten genutzt werden. 

Auch die Tank- und Lade-Infrastruktur für die Vielfalt der Antriebstechnologien (Benzin, Diesel, HVO-Diesel, Elektro) ist nicht überall ausreichend ausgebaut. Als Ankerkunde könnten Kreis und Kommunen zur weiteren Etablierung des HVO-Versorgungsnetzes beitragen. Es gibt noch viel zu tun.  

Scheinbar in weiter Zukunft liegt der Bau eines S-Bahn-Rings auch östlich von Frankfurt. Doch die Streckenführung wird in den jetzt kommenden Jahren geklärt. Wir setzen uns für zwei Haltepunkte im Main-Kinzig-Kreis ein. Dies ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die Zukunft. (Quelle: Wahlprogramm zur Kreistagswahl 2026)